02. Februar 2020

Legal Tech in der deutschen Anwaltschaft

Der FFI-Verlag hat im Zeitraum Oktober bis Dezember 2019 rund 300 Juristen aus Kanzleien unterschiedlicher Größe und Rechtsabteilungen zum Thema Legal Tech und Digitalisierung befragt.

Die meisten Juristen sehen eine große Herausforderung in den wachsenden Anforderungen an ihre IT-Kompetenz. Allerdings scheint noch kein Konsens darüber zu bestehen, was dies genau bedeutet. Die teilweise zu lesende Forderung, jeder Jurist müsse programmieren können, schießt natürlich über das Ziel hinaus. Doch welche IT-Kompetenzen sollte der Jurist der Zukunft selbst haben – und welche kann er einkaufen? Dies wird sich in der Praxis der kommenden Jahre zeigen müssen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Erkenntnis der Studie, dass generationsübergreifend kaum Unterschiede in der Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten bestehen. Das Thema IT-Kompetenz können wir also offenbar nicht einfach aussitzen und darauf vertrauen, dass die jüngeren Kollegen automatisch eine höhere IT-Kompetenz aufweisen. Dies stimmt mit der Beobachtung überein, dass die Generationen der Digital Natives nicht automatisch kompetent in IT-Fragen sind. Denn IT-Kompetenz ist schon etwas anderes als zu wissen, wo man bei Facebook klicken muss – provokant formuliert.

Doch dies sind nur zwei Ergebnisse der Studie. Über diese und weitere Ergebnisse der Studie berichtet der Verlag in einem Weblog-Beitrag sowie umfassend in einer Broschüre (PDF).